Marcus Pan

Marcus Pan
Perma­kul­tur-Gestal­ter, A/CH

Marcus Pan musste infolge eines schwer­wie­gen­den Zwischen­falls seine Heimat und Fami­lie im Salz­kam­mer­gut als junger Mann verlas­sen und kam mit einem Seesack voller Klei­der und Bücher in die Schweiz, wo er sein Leben neu aufbauen musste. Dabei verfolgte er eine Vision, nämlich das Schaf­fen einer inter­na­tio­na­len Perma­kul­tur-Akade­mie, die er zur Zeit nahe am Zürich­see aufbaut. Perma­kul­tur bedeute – ganz im Sinne von Bill Molli­son, dem Begrün­der der Perma­kul­tur (und Träger des alter­na­ti­ven Frie­dens­no­bel­prei­ses) – das Schaf­fen von «klei­nen Para­die­sen hier auf der Erde». Ursprüng­lich vor allem land­schafts­öko­lo­gisch orien­tiert, kamen im Laufe der Zeit ökono­mi­sche und soziale Aspekte hinzu. Molli­sons Ansatz hat viele begei­stert und wurde welt­weit aufge­grif­fen. Heute handelt es sich bei Perma­kul­tur (abge­lei­tet von perma­nent agri­cul­ture) nicht nur um Garten­bau, sondern um ein ganz­heit­li­ches Gerüst von Denk­werk­zeu­gen, Ideen und Vorschlä­gen.

In der soeben entste­hen­den Akade­mie, die Marcus Pan mit der Hilfe seiner Freunde aufbaut, bietet er dieses Gerüst den Menschen an, um sie in ihrem Wunsch, ihr Leben, ihren Lebens­raum, ihre sozia­len und wirt­schaft­li­chen Bezie­hun­gen nach­hal­ti­ger zu gestal­ten, zu unter­stüt­zen. Dabei dient die Natur als Vorbild.

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«Ohne in die Ruhe zu kommen, und dann in die Verbin­dung mit der Natur, kann ich sie nicht beob­ach­ten. Dann kann ich eigent­lich gar nichts von ihr lernen.»